
Unser engagiertes und vertrauenswürdiges Team
Verena
CEO, Head of everything und Mädchen für alles
Die Biografie
Die Anschaffung meiner ersten Hündin Pepper im Jahr 2011, läutete das Ende meiner Festanstellung in der Veranstaltungsbranche ein. Ich wollte nicht mehr am Schreibtisch sitzen, sondern Zeit mit meinem Hund verbringen.
Zu Beginn beschloss ich, Hundetrainerin zu werden und absolvierte Praktika in Hundeschulen, besuchte Seminare und lernte die ersten DogwalkerInnen kennen. Meine LehrerInnen schienen etwas in mir zu sehen, das sie für förderungswürdig hielten, und vermittelten mir sowohl mein erstes eigenes (Hunde)Auto als auch die ersten Dogwalking-KundInnen. WalkingDogs war gegründet. Begeistert verschlang ich die Standardwerke über Verhaltensbiologie und Lerntheorie, beschäftigte mich mit Pädagogik und Anatomie und machte mich auf den Weg, die Fremdsprache "Hund" zu lernen. Dabei immer an meiner Seite: Pepper.
Die Theorie des neuen Jobs zu beherrschen war das eine. Die Herausforderungen, die die Praxis der Arbeit mit Hunden mit sich brachte, hatte ich nicht mal auf dem Schirm. Offenkundig ist es meine Aufgabe, "meine Hunde" vollzählig und unversehrt nach Hause zu bringen und mich dabei rücksichtsvoll und gewissenhaft durch die Umwelt zu bewegen. Was aber, wenn der sechs Monate alte Labbi da hinten (locker 100m entfernt) mal Hallo sagen will? Was wenn die eigene Hündin, im Grunde jedem, Schläge androhen möchte? Was wenn diese kleinen, zuckersüßen Opportunisten dich besser verstehen als du dich selbst? DAS, die nötige Persönlichkeitsentwicklung, war die Arbeit, die ich nicht habe kommen sehen und von der mir niemand etwas gesagt hat.
Ich machte sie: die Arbeit. Über Jahre haben mich sowohl meine eigenen Hunde als auch meine Kundenhunde zu einer besseren Dogwalkerin, Hundehalterin und zu einem besseren Menschen gemacht. Ich durfte lernen, mich abzugrenzen, konsequent zu sein, mein Ego hinten anzustellen, wenn nötig streng und gleichzeitig liebevoll, fair und zugewandt zu sein. Ich durfte mein Leben mit sehr jungen und sehr alten und auch gefährlichen Hunden teilen. Ich habe meinen dementen Hund gepflegt und alte Hunde auf ihren letzten Runden mit der Gruppe getragen.
Heute stehe ich souverän mit einem lautstark pöbelnden 40kg-Hund auf einem belebten Gehweg, grüße lachend den Nachbarn und gucke, dass sich niemand grundlos Sorgen macht. Dafür war es nötig, mich von meiner eigenen Biografie und meiner gesellschaftlichen Rolle der Frau zu emanzipieren und zu lernen, die (ungefährlichen) Dinge mit Humor zu nehmen.
Die Arbeit
Bei meiner Arbeit als Dogwalkerin lege ich Wert auf ein respektvolles Miteinander. Ich stecke für die Hunde mit meinen Regeln einen geschützten Rahmen ab, in dem sich die Hunde frei entfalten können. In dem sicheren, sozialen Umfeld einer festen Gruppe können sie sich ausprobieren und erfahren. Gleichzeitig leite ich sie an, angemessen untereinander und mit der belebten Umwelt, wie fremden Hunden, Menschen und Wildtieren, zu interagieren. Auch wenn der eine Hund die Streicheleinheiten in der Sonne besonders genießt und der Nächste eher die Flitzerunde auf der Wiese, wünsche ich mir, dass am Ende des Tages alle auf ihre Kosten gekommen sind.
Im Hundetraining verfolge ich einen ganzheitlichen Ansatz. Hunde sind, wie wir Menschen, komplexe, soziale Lebewesen, die nicht auf Knopfdruck funktionieren. Ich möchte dich dabei unterstützen, die Muster zu verstehen, die hinter dem (unerwünschten) Verhalten deines Hundes stecken und diese zu euer beider Gunsten zu verändern. Mein Ziel ist es eine Basis des (gegenseitigen) Verständnisses zu legen, auf der ihr weiter aufbauen könnt, da ihr euch noch eine hoffentlich sehr lange Zeit miteinander verständigen müssen werdet.


Die Windigen
"Wanna race?"
Clooney, Baby Earl und Dio (v.l.n.r.) sind die Pacemaker der Gruppe. Wenn jemand Lust auf ein Flitzerchen hat, lassen sie sich nicht lumpen. Als Windhund etabliert man Beziehungen und Status lieber in hoher Geschwindigkeit als bei Rangeleien.
Die Hausmeister
"Bitte gehen Sie zum Lachen in den Keller! Nach Ihnen, bitte sehr."
Finn, Lupus und Beemo haben es gerne ruhig und ordentlich. Auf den Fluren wird nicht gerannt, außer sie haben selbst den Schalk im Nacken. Die Jungs stehen zuverlässig an meiner Seite und kümmern sich gerne um alle Aufgaben, die anfallen.

Die Gang
Einmal Gruppenmitglied, immer Gruppenmitglied. Auch wenn einige der Hunde, die hier zu sehen sind, keine aktiven Mitglieder der Gassigruppe mehr sind, bleiben die schönen Erinnerungen.

Nie vergessen...
Peppi, Leonie und Moppi (v.r.n.l.)
Gründungsmitglieder des "Team Chaos". Wegen dieser Hunde habe ich viel gelacht, viel gelernt und viel geweint. Inzwischen toben sie mit vielen anderen Gruppenmitgliedern über endlose Wiesen und ich denke jeden Tag an sie.
"Ich bin Azubi im ersten Lehrjahr und habe schon viel gelernt. Zum Beispiel sind Krähen Freunde und der Wolfsspitz kann cool bellen."
Earl, Auszubildender bei WalkingDogs








